Fix und fertig....
sitze ich nun vor dem pc um diesen eintrag zu schreiben. War heute wieder einmal in den bergen unterwegs, genauer gesagt, haben wir (mein vater und ich) die Lahningries am schneeberg gemacht. Dabei handelt es sich um eine Steilwandabfahrt mit bis zu 45 Grad neigung. Hat in dem sinn auch nichts mit einer herkömmlichen skitour zu tun, da man aufgrund der steilheit der rinne die ski am rücken trägt (beim aufstieg:)).
Die ganze tour hat so um die 1 100 Höhenmeter, davon entfallen ganze 700 nur auf die rinne. Normalerweise ist die tour bei guten schneeverhältnissen (firn) kein problem, auch wenn man trotzdem vorsichtig und konzentriert abfahren muß.
Nach einem 1 stündigen zustieg kommt man zu der rinne, die zwar mächtig aussieht, aber nicht so steil. Da ich die tour schon einmal gemacht hatte, wußte ich, daß der eindruck täuscht. Nachwievor befindet sich dort genügend schnee (abfahrt war sogar bis zum auto möglich), jedoch, waren die verhältnisse sehr hart (harsch und zum teil auch eis), selbst im untersten bereich war nicht überall firn.
Also nachdem wir steigeisen und pickel ausgepackt hatten, begann der aufstieg durch die rinne. Ständig nimmt die steigung zu, bis man irgendwann in einen art kletterstil umstellen muß. So zirka an der steilsten stelle der rinne, steckten 2 skistöcke und ein abgebrochener ski (wie wir nachher von einem anderen bergsteiger erfahren hatte, stürzte dort letzte woche ein mann). Anscheinend blieben seine skistäcke oben, er aber nicht. Weiter unten hat ihn dann ein heli eingesammelt und wurde in das spital geflogen. Die genauen verletzungen wußte er nicht, konnte nur sagen, daß er sich wohl da und dort ein bissi was gebrochen hätte. Dennoch hoffe ich, daß er seine skistöcke bald wieder mal abholen kann, wenn nicht bleiben sie wohl für dieses jahr als mahnmal stehen:)
Wie auch immer, ich hatte ja auch genug schmerzen, da ich die letzten 2 tage 200km auf dem rennrad zurückgelegt hatte, was sich bei der steilheit dieser rinne mit brennenden oberschenkeln und waden bemerkbar machte. Oben angelangt tranken wir tee und warteten etwas ab, in der hoffnung, daß der harsch auffirnen würde. Als wir merkten, daß das wohl heute nix mit einer firnabfahrt wird, packten wir unsere sachen und fuhren in die rinne ein. Es ist jedesmal verblüffend. Von oben, von unten und auf fotos, sieht es nicht mal steil aus, doch wenn man mal eingefahren ist, sieht die sache ganz anders aus. Das merkt man vor allem darann, daß man an den steilsten stellen nicht mal mehr stehen bleiben kann und man anstelle normaler schwünge nur mehr umspringen kann. Mit meinen 185 latten ist das nicht mal so einfach, doch war ich froh, daß ich lange und scharfe kanten hatte, denn nach einem sturz eine rinne mit 700 höhenmetern hinunter zu schlittern und dann unten von felsen aufgefangen zu werden, ist wohl nicht die beste art (wenn auch sicherlich die schnellste), so eine abfahrt zu bewältigen. Die oberschenkel brannten und so war ich froh, als ich die rinne hinter mir hatte und durch den wald zu unserem parkplatz fuhr.
Trotz dieser besch... abfahrt war es wieder einmal ein toller tag am berg und werde die tour heuer sicherlich nochmal machen (schötze die ist bis anfang mai zu machen).
Wollte eigentlich heute abend noch mit reinhold m. und dem yeti auf ein bier gehen, war aber zu müde.
Die ganze tour hat so um die 1 100 Höhenmeter, davon entfallen ganze 700 nur auf die rinne. Normalerweise ist die tour bei guten schneeverhältnissen (firn) kein problem, auch wenn man trotzdem vorsichtig und konzentriert abfahren muß.
Nach einem 1 stündigen zustieg kommt man zu der rinne, die zwar mächtig aussieht, aber nicht so steil. Da ich die tour schon einmal gemacht hatte, wußte ich, daß der eindruck täuscht. Nachwievor befindet sich dort genügend schnee (abfahrt war sogar bis zum auto möglich), jedoch, waren die verhältnisse sehr hart (harsch und zum teil auch eis), selbst im untersten bereich war nicht überall firn.
Also nachdem wir steigeisen und pickel ausgepackt hatten, begann der aufstieg durch die rinne. Ständig nimmt die steigung zu, bis man irgendwann in einen art kletterstil umstellen muß. So zirka an der steilsten stelle der rinne, steckten 2 skistöcke und ein abgebrochener ski (wie wir nachher von einem anderen bergsteiger erfahren hatte, stürzte dort letzte woche ein mann). Anscheinend blieben seine skistäcke oben, er aber nicht. Weiter unten hat ihn dann ein heli eingesammelt und wurde in das spital geflogen. Die genauen verletzungen wußte er nicht, konnte nur sagen, daß er sich wohl da und dort ein bissi was gebrochen hätte. Dennoch hoffe ich, daß er seine skistöcke bald wieder mal abholen kann, wenn nicht bleiben sie wohl für dieses jahr als mahnmal stehen:)
Wie auch immer, ich hatte ja auch genug schmerzen, da ich die letzten 2 tage 200km auf dem rennrad zurückgelegt hatte, was sich bei der steilheit dieser rinne mit brennenden oberschenkeln und waden bemerkbar machte. Oben angelangt tranken wir tee und warteten etwas ab, in der hoffnung, daß der harsch auffirnen würde. Als wir merkten, daß das wohl heute nix mit einer firnabfahrt wird, packten wir unsere sachen und fuhren in die rinne ein. Es ist jedesmal verblüffend. Von oben, von unten und auf fotos, sieht es nicht mal steil aus, doch wenn man mal eingefahren ist, sieht die sache ganz anders aus. Das merkt man vor allem darann, daß man an den steilsten stellen nicht mal mehr stehen bleiben kann und man anstelle normaler schwünge nur mehr umspringen kann. Mit meinen 185 latten ist das nicht mal so einfach, doch war ich froh, daß ich lange und scharfe kanten hatte, denn nach einem sturz eine rinne mit 700 höhenmetern hinunter zu schlittern und dann unten von felsen aufgefangen zu werden, ist wohl nicht die beste art (wenn auch sicherlich die schnellste), so eine abfahrt zu bewältigen. Die oberschenkel brannten und so war ich froh, als ich die rinne hinter mir hatte und durch den wald zu unserem parkplatz fuhr.
Trotz dieser besch... abfahrt war es wieder einmal ein toller tag am berg und werde die tour heuer sicherlich nochmal machen (schötze die ist bis anfang mai zu machen).
Wollte eigentlich heute abend noch mit reinhold m. und dem yeti auf ein bier gehen, war aber zu müde.
seth - 2. Apr, 23:14
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