Rollentausch...
so hieß der artikel, den ich heute im wissenschafts-magazin PM gelesen. habe (Ausgabe Nr.6/2005). Darinn ging es um neue erkenntnisse rund um die venus von willendorf und die stellung der frau bzw. des mannes in der damaligen steinzeit (ich dachte mir, daß ganz gut zu den letzten kommentaren der vorhergeganen artikels paßt).
Es wurde berichtet, daß forscher neue funde in den höhlen von willendorf gemacht haben, die uns näheren einblick in das damalige soziale leben ermöglichen. Neu entdeckte tonscherben und wandmalerein zeigen einen detailierten einblick der damaligen höhlenbewohner. Offenbar waren die männlichen höhlenbewohner äußerst erfolgreiche jäger. Zuerst herrschte eine sehr starre rollenverteilung. Der mann ging mit seinen söhnen jagen, die frau und deren tächter kochten, putzen und passten auf, daß das feuer nicht ausging. Wie sich aber herausstellte dürfte die frau mit ihren damaligen arbeiten nicht zufrieden gewesen sein (davon zeugen unzählige tonscherben). Ja, die forscher gehen sogar so weit zu sagen, daß sie aufgrund ihres nicht ausgefüllten und unbefriedigendem leben anfing aus frust zu essen. Dies hatte wiederum natürlich enormes potential für soziale konflikte, denn die männer kamen nicht mehr mit der nahrungsbeschaffung nach.
Und hier werden meiner ansicht nach die forscher schon etwas spekulativ, denn es heißt weiters:
"Aufgrund der enormen gewichtszunahme der frau, verstaubte die höhle immer mehr und mehr, kurz gesagt sie vernachlässigte total ihre pflichten. Natürlich blieb das dem mann nicht verborgen, deshalb kam es zu einem klärenden gespräch. Denn entgegen aller annahmen, waren schon damals die männer sehr feinfühlig, wenn ihre lebenspartnerin ein problem hatte. Es stellte sich nun heraus, daß die frau auch mal die höhle verlassen wollte und auch mal jagen gehen, denn die alltägliche hausarbeit war ihr mittlerweile zu wider. Nach längerem überlegen, dürfte der mann zugestimmt haben, so vermuten die forscher. Sie vermuten, daß der damals schon emanzipierte mann der frau vorschlug einen rollentausch vorzunehmen, sozusagen in karenz zu gehen. Ab hier zeichnen die wissenschaftler aber ein trauriges bild. Also, ab diesem tage ging die frau jagen, was natürlich in einer katastrophe enden mußte, denn wie sollte so ein dicker brummer irgendetwas erlegen, was sich bewegte? Es endete wie es enden mußte, die total überforderte und übergewichtige frau verlor in der wildniss ihre orientierung (obwohl ihr skelett nur etwa 200 meter vom höhleneingang gefunden wurde) und starb.
Vor lauter trauer über den verlust der frau, formte der mann ihr ebenbild als andenken, die berühmte venus von willendorf. Man kann sagen, daß es sich bei ihr um die erste emanzipierte frau gehandelt hat, die ihren mutigen kampf gegen das damalige establishment und klischehafte denken mit ihrem tode bezahlt hat."
und weiters
"Der mann kehrte also wieder zu seiner alten rolle zurück, der jagd. Doch wer sollte nun die rolle der verstorbenen frau übernehmen? Es traf den ältesten sohn, der sich von da an um den haushalt kümmern mußte. Damit habe die forscher auch höchstwahrscheinlich den ersten frustrierten hausmann entdeckt."
Also wie gesagt, in manchen bereichen finde ich die annahmen und theorien der forscher doch etwas dünn und spekulativ, aber auf der anderen seite ist diese these für mich auch wiederum in sich schlüssig.

Es wurde berichtet, daß forscher neue funde in den höhlen von willendorf gemacht haben, die uns näheren einblick in das damalige soziale leben ermöglichen. Neu entdeckte tonscherben und wandmalerein zeigen einen detailierten einblick der damaligen höhlenbewohner. Offenbar waren die männlichen höhlenbewohner äußerst erfolgreiche jäger. Zuerst herrschte eine sehr starre rollenverteilung. Der mann ging mit seinen söhnen jagen, die frau und deren tächter kochten, putzen und passten auf, daß das feuer nicht ausging. Wie sich aber herausstellte dürfte die frau mit ihren damaligen arbeiten nicht zufrieden gewesen sein (davon zeugen unzählige tonscherben). Ja, die forscher gehen sogar so weit zu sagen, daß sie aufgrund ihres nicht ausgefüllten und unbefriedigendem leben anfing aus frust zu essen. Dies hatte wiederum natürlich enormes potential für soziale konflikte, denn die männer kamen nicht mehr mit der nahrungsbeschaffung nach.
Und hier werden meiner ansicht nach die forscher schon etwas spekulativ, denn es heißt weiters:
"Aufgrund der enormen gewichtszunahme der frau, verstaubte die höhle immer mehr und mehr, kurz gesagt sie vernachlässigte total ihre pflichten. Natürlich blieb das dem mann nicht verborgen, deshalb kam es zu einem klärenden gespräch. Denn entgegen aller annahmen, waren schon damals die männer sehr feinfühlig, wenn ihre lebenspartnerin ein problem hatte. Es stellte sich nun heraus, daß die frau auch mal die höhle verlassen wollte und auch mal jagen gehen, denn die alltägliche hausarbeit war ihr mittlerweile zu wider. Nach längerem überlegen, dürfte der mann zugestimmt haben, so vermuten die forscher. Sie vermuten, daß der damals schon emanzipierte mann der frau vorschlug einen rollentausch vorzunehmen, sozusagen in karenz zu gehen. Ab hier zeichnen die wissenschaftler aber ein trauriges bild. Also, ab diesem tage ging die frau jagen, was natürlich in einer katastrophe enden mußte, denn wie sollte so ein dicker brummer irgendetwas erlegen, was sich bewegte? Es endete wie es enden mußte, die total überforderte und übergewichtige frau verlor in der wildniss ihre orientierung (obwohl ihr skelett nur etwa 200 meter vom höhleneingang gefunden wurde) und starb.
Vor lauter trauer über den verlust der frau, formte der mann ihr ebenbild als andenken, die berühmte venus von willendorf. Man kann sagen, daß es sich bei ihr um die erste emanzipierte frau gehandelt hat, die ihren mutigen kampf gegen das damalige establishment und klischehafte denken mit ihrem tode bezahlt hat."
und weiters
"Der mann kehrte also wieder zu seiner alten rolle zurück, der jagd. Doch wer sollte nun die rolle der verstorbenen frau übernehmen? Es traf den ältesten sohn, der sich von da an um den haushalt kümmern mußte. Damit habe die forscher auch höchstwahrscheinlich den ersten frustrierten hausmann entdeckt."
Also wie gesagt, in manchen bereichen finde ich die annahmen und theorien der forscher doch etwas dünn und spekulativ, aber auf der anderen seite ist diese these für mich auch wiederum in sich schlüssig.

seth - 27. Jun, 02:40
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
bernhard78 - 27. Jun, 11:59
So ein blödsinn...
hab ich mir am anfang gedacht. Du willst uns auf den arm nehmen. Da ich ja nicht blöd bin, hab ich auf der hp von pm nachgesehen. Nach längerem suchen habe ich tatsächlich von dir oben beschriebenen artikel gefunden.
Was mich verärgert hat, war, daß der redakteur manch herablassende phrase betreffend der frauen sich nicht verkneifen hat können. Die steinzeitmänner dürften damals schon ein fortschrittlicheres denken gehabt haben, als dieser untalentierte schreiberling.
Weiters hat mich nachdenklich gemacht, daß du in diesem falle nicht wieder deine spitze zunge verwendet hast um heftig kritik an dieser inakzeptablen schreibweise zum ausdruck zu bringen. Das paßt gar nicht zu dir....
Was mich verärgert hat, war, daß der redakteur manch herablassende phrase betreffend der frauen sich nicht verkneifen hat können. Die steinzeitmänner dürften damals schon ein fortschrittlicheres denken gehabt haben, als dieser untalentierte schreiberling.
Weiters hat mich nachdenklich gemacht, daß du in diesem falle nicht wieder deine spitze zunge verwendet hast um heftig kritik an dieser inakzeptablen schreibweise zum ausdruck zu bringen. Das paßt gar nicht zu dir....
vospe01 - 27. Jun, 14:06
Entweder hab ich da etwas nicht mitbekommen, dass du dich mit dem leidvollen Thema, klischeehaften Mann-Frau Beziehungen beschäftigen musst. Ich würde mich aber an seriösere, soziologisch halbarere Quellen halten, denn Hausverstand hier anzuwenden kann ich nicht unterstützen. Aber spiel nur weiter, ich höre Dir zu.
p.s. ab Sonntag bin ich wieder zu Hause, jawohl zu Hause!
p.s. ab Sonntag bin ich wieder zu Hause, jawohl zu Hause!
seth - 28. Jun, 23:19
was heißt hier ...
klischeehaft? Damals war es halt so, die männer gingen jagen und die frauen suchten eierschwammerl falls diese innerhalb eines umkreises von 100 meter entfernt von der höhle waren, denn sonst fanden sie nicht mehr zurück (siehe pm-artikel).
Ein weiteres aber auch zum großteil leider wahres klischee ist, daß kriege von männern begonnen und geführt wurden und werden, auch wenn manchmal ursprünglich manchmal frauen daran schuld waren (siehe trojanischer krieg).
Zum schluß der kommentar zum tag: Ich liebe die frauen, aber die frauen lieben nicht mich.
Die wahrheit zum tag: Frauen sind auch menschen....
Ein weiteres aber auch zum großteil leider wahres klischee ist, daß kriege von männern begonnen und geführt wurden und werden, auch wenn manchmal ursprünglich manchmal frauen daran schuld waren (siehe trojanischer krieg).
Zum schluß der kommentar zum tag: Ich liebe die frauen, aber die frauen lieben nicht mich.
Die wahrheit zum tag: Frauen sind auch menschen....
sine nomine - 1. Jul, 14:13
Diesen Artikel...
musst du mir unbedingt mal lesen lassen. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang etwas bzw. sehr schockiert war. Meine anfängliche Perplexität verschwand sehr schnell wieder, da ich beschlossen hatte diesem Artikel keinerlei Beachtung zu schenken. Da es ohnehin nur eine abstruse Theorie von irgendwelchen sehr wichtigen, präpotenten "Wissensg´schaftlern" ist, wessen Probleme wahrscheinlich schon etwas zurück liegen...
Nach deinem grandiosen Kommentar voller Weisheit und Scharfsinn konnte ich mir einen Kommentar dann doch nicht mehr verkneiffen.
Zum Glück sind Frauen auch Menschen, genauso wie jeder Mensch "nur" ein Mensch ist und du auch "nur" ein Mensch bist.
Wenn es um dich was Frauen angeht wirklich so schlecht steht, so würde ich der Sache mal auf den Grund gehen, denn nur wer sein Problem versteht, kann es überwinden, ansonsten kehrt es immer wieder!
Nach deinem grandiosen Kommentar voller Weisheit und Scharfsinn konnte ich mir einen Kommentar dann doch nicht mehr verkneiffen.
Zum Glück sind Frauen auch Menschen, genauso wie jeder Mensch "nur" ein Mensch ist und du auch "nur" ein Mensch bist.
Wenn es um dich was Frauen angeht wirklich so schlecht steht, so würde ich der Sache mal auf den Grund gehen, denn nur wer sein Problem versteht, kann es überwinden, ansonsten kehrt es immer wieder!
seth - 1. Jul, 23:59
Hier bin ich kein mensch...
sondern der gott über die buchstaben und der rechdschreipunk. Deshalb erlaube ich mir auch ungeheurlichkeiten.
Also ich hab keine probleme mit meinen problemen. Ich komme sehr gut mit meiner egozentrik, manie, depressie, gehässigkeit, klugheit, velerlohsigkeit zurecht. Die frauen dürften damit aber nicht so gut zurecht zu kommen....
kann ich auch irgendwie verstehen.....
Die kontaktanzeige zum tag: Gott sucht Göttin!
Also ich hab keine probleme mit meinen problemen. Ich komme sehr gut mit meiner egozentrik, manie, depressie, gehässigkeit, klugheit, velerlohsigkeit zurecht. Die frauen dürften damit aber nicht so gut zurecht zu kommen....
kann ich auch irgendwie verstehen.....
Die kontaktanzeige zum tag: Gott sucht Göttin!
sine nomine - 3. Jul, 11:47
ohhhhh....
ihre würdevolle, erhabene, gebieterische, überlegene, ehrwürdige, verschwenderische, edelherzige, majestätische, edelsinnige, allwissende, königliche, göttliche nichtigkeit (ups *g*) wichtigkeit (meinte ich natürlich).
viele frauen haben einfach nur deshalb ein problem damit, weil sie mit vielen göttlichen eigenschaften beschenkt wurden. sie sind tolerant, gerecht, großmütig, aufgeklärt, sachlich, vorurteilsfrei, vorurteilslos, objektiv, liberal,...
sie können jegliche form von diskriminierung nicht dulden.
ihre göttlichkeit haben doch schon eine frau: nephthys "herrin des hauses"!
viele frauen haben einfach nur deshalb ein problem damit, weil sie mit vielen göttlichen eigenschaften beschenkt wurden. sie sind tolerant, gerecht, großmütig, aufgeklärt, sachlich, vorurteilsfrei, vorurteilslos, objektiv, liberal,...
sie können jegliche form von diskriminierung nicht dulden.
ihre göttlichkeit haben doch schon eine frau: nephthys "herrin des hauses"!
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